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Krankheiten
Schlechte Ernährung für den Darm
Um den Darm gesund zu halten sollte man auf Gepökeltes, Geräuchertes und verarbeitete Wurstwaren nur eingeschränkt zurückgreifen.

Auch auf schlechte Fette, wie zum Beispiel Margarine, Mayonnaise und Schmalz sollte man nur eingeschränkt zurückgreifen.

Weitere Lebensmittel, die der Darmflora schaden:
Inhalt

Der Darm ist unser Spiegel der Gesundheit
Bei einer gestörten Darmflora kann es zum Beispiel zu folgenden Symptomen kommen
Der menschliche Darm (Dünndarm - Dickdarm)
Schlechte Ernährung für den Darm
Darm – Lebensmittel die die Darmschleimhaut zerstören
Darm - Lebensmittel die den Darm schützen
Darmgesundheit – weitere Tipps

Zucker

Bakterien lieben Zucker, vor allem die, die den einfachen Zucker aufspalten und sich schnell vermehren. Dieser Vorgang verdrängt jedoch die Spezialisten für den Zucker.

Nehmen wir zu viel Zucker auf, verändert sich die Schleimhaut im Darm und kann dadurch ihren Aufgaben nicht mehr richtig nachgehen. Zucker hemmt somit die Aufnahme von Mineralstoffen und Vitaminen im Darm und ist daher extrem schädlich.

Zu beachten ist, dass sich Zucker in vielen Lebensmitteln befindet. Beachten sollte man beim Kauf von Lebensmittel immer die Nährwerttabellen der einzelnen Produkte. Zudem werden einfache Kohlenhydrate aus Weizenmehl im Körper in Zucker umgewandelt, so dass auch Weißbrot oder Pasta den Darm schädigen kann.
Gluten

Gluten ist ein Oberbegriff für Klebereiweiße, die in unseren typischen Brotgetreidesorten enthalten sind, wie Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste.

Gluten können bei Unverträglichkeit die Darmepithel (Verbindung zwischen den Darmzellen) angreifen. Geht diese verloren, entstehen Löcher im Darm, es kommt zum sogenannten Leaky Gut Syndrom. Dabei wird die Darmschleimhaut stark beschädigt und eine normale Verdauung ist nicht mehr möglich. Die Folge sind massive Verdauungsverluste und heftige Magendarmbeschwerden. Zudem kommen auf dieser Weise Giftstoffe, Krankheitserreger und Allergene in geringen Mengen in den Blutkreislauf und begünstigen Entzündungen, Infektionen, Allergien und im schlimmsten Fall Autoimmunerkrankungen.

Eine weitere Erkrankung, durch Glutenunverträglichkeit ist die Zöliakie. Die Zöliakie ist eine entzündliche Darmerkrankung. Sie wird durch eine fehlgeleitete Immunreaktion auf das Klebereiweiß Gluten ausgelöst, das in vielen Getreidesorten steckt. Patienten bekommen starke Durchfälle und Bauchschmerzen, wenn sie glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Bisher beschränkt sich die Therapie hauptsächlich auf eine lebenslange glutenfreie Ernährung, unter der die Beschwerden nicht mehr auftreten.
Omega-6-Fettsäuren

Die sogenannten Omega-6-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die überwiegend in pflanzlichen Speiseölen, wie zum Beispiel in Sojaöl, Erdnussöl, Sonnenblumenöl, Distelöl sowie in fetten tierischen Produkten aus Massentierhaltung in Fleisch, Eier, Käse und Butter vorkommen.

Diese Fette werden im Körper zu entzündungsfördernden, hormon-ähnlichen Stoffen umgewandelt. Werden diese Fette in Übermaßen zu sich genommen, ist der Körper in einem permanenten Entzündungszustand.

Dieses entzündungsfördernde Milieu begünstigt die Entstehung von sogenannten stillen Entzündungen, welche die Ursache für eine Vielzahl der heutigen Zivilisationskrankheiten darstellen. Hierzu gehören neben der zusätzlichen Begünstigung von Herzinfarkt und Schlaganfall auch Allergien, Diabetes Mellitus, Arteriosklerose sowie Demenz und Krebs.

Zudem kann ein Überschuss an Omega-6-Fettsäuren im Körper zu einer gefäßverengenden Wirkung führen. Durch die zusätzlich erhöhte Gerinnungsneigung des Blutes kann es dazu kommen, dass das Blut an engeren Gefäßstellen verklumpt und sich Gerinnsel bilden. Die Folge kann dann ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall sein.

Um das zu vermeiden, kann man mehr auf Omega-3-Fettsäuren umsteigen, wodurch weniger entzündungsfördernde Stoffe hergestellt werden.

Trotzdem haben Omega-6-Fettsäuren in unseren Körper wichtige Funktionen. Sie leisten zum Beispiel bei Verletzungen oder Infektionen wertvolle Dienste. Nur der heutige Omega-6-Überschuss in unserer Ernährung hat einen nachteiligen Effekt auf unsere Gesundheit.
Naturheilkunde- Omega-6-Fettsäuren
Bild: pixabay website5
Lektine

Lektine kommen in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Es sind Speicherproteine wie Getreide, Hülsenfrüchten und Nachtschattengewächsen zum Beispiel Kartoffeln, Tomaten oder Auberginen. Der Unterschied zu Gluten ist, dass Lektine (Glykoproteine) Proteine mit Zuckerketten sind. Lektine dienen der Pflanze als Abwehrstoff.

Die Wirkung der Lektine sind der Ernährungswissenschaft seit Jahren bekannt. So können sich Lektine an unserer Darmzellen binden und sie so durchlässiger für Schadstoffe machen (Leaky-Gut Syndrom - Syndrom des durchlässigen Darms). Besonders anfällig sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Gelangen Lektine ins Blut binden sie sich auch an weiteren Zellen, so zum Beispiel an den roten Blutkörperchen. Diese verklumpen dann, wodurch der Sauerstoff- und Nährstofftransport behindert wird. Zudem kann es an den Stellen im Körper, an denen sie sich anheften zu Entzündungsreaktionen kommen. Deswegen werden Lektine auch mit Autoimmun-Erkrankungen wie Morbus Crohn, Multiple Sklerose oder Reizdarm in Verbindung gebracht.

Besonders viel Lektine befinden sich in Hülsenfrüchten, in einigen rohen Bohnen, Tomaten, Paprika, Auberginen oder Erdnüssen.

Lektine werden durchs Kochen zerstört. Auch ein langes Einweichen der Hülsenfrüchte und Gemüse hilft, um ein Großteil der Lektine zu zerstören.

Auch sind in Tomaten, Erdnüssen und Cashews nur geringe Mengen an Lektinen enthalten, so dass die Mengen, die gegessen werden, dem gesunden Menschen nicht schaden.

Forschungen zeigen inzwischen, dass Lektine auch positive Wirkungen haben können. So gibt es aus der Wissenschaft Hinweise, dass die Proteine Darmkrebs vorbeugen können.
Lektine Proteine mit Zuckerketten
Bild: pixabay website5
Fruchtzucker

Fruchtzucker (Fructose) ist in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Daneben gibt es jedoch die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose. Diese befindet sich überwiegend in Fertigprodukten.

So ist Fruchtzucker nicht gleich Fruchtzucker und das macht für unseren Körper einen deutlichen Unterschied. Eben, ob der Fruchtzucker als Frucht oder als Schokoriegel in unseren Körper kommt.

Meist geht es nicht darum, wenn von Fruchtzucker die Rede ist, um den Fruchtzucker in der Frucht, sondern häufig um den hochkonzentrierten und industriell hergestellten Fruchtzucker bzw. Fruchtzuckersirup (Fructose-Sirup) in Fertigprodukten oder Getränken.

Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose steht in Verdacht für Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes oder Gicht und das ist nur eine kleine Auswahl der möglichen Auswirkungen der industriell hergestellten Fructose.
Darm – Lebensmittel die die Darmschleimhaut zerstören

  • Einfacher Zucker aus Weißmehl und raffiniertem Zucker
  • Getreideprodukte, die nicht aus Sauerteig hergestellt wurden
  • Zucker und Süßigkeiten
  • Fleisch, Butter, Eier und Milchprodukte aus Massentierhaltung
  • Gepökeltes, Geräuchertes und stark verarbeitete Wurstwaren
  • Schlechte Fette (Margarine, Mayonnaise oder Schmalz)
  • Industrielle Speiseöle
  • Fast Food und verarbeitete Nahrungsmittel
  • Alkohol
  • Chemische Zusatzstoffe
  • Antibiotika
Antibiotika

Nach einer Behandlung mit Antibiotika ist die Darmflora meist aus dem Gleichgewicht geraten. Insbesondere Breitband-Antibiotika hat eine schädigende Wirkung auf die Darmflora. Häufig führt das zu Durchfall und Darmentzündungen. Antibiotika kann die Zusammenstellung der Darmbakterien auch dauerhaft verändern, denn das Antibiotikum tötet nicht nur die schlechten und gefährlichen Darmbakterien, sondern auch die guten, die wir für unser Immunsystem benötigen.

Helfen können hier Lebensmittel, die Milchsäure enthaltenen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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