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Erkrankungen die Bauchschmerzen auslösen können

Krankheiten

Erkrankungen, die Bauchschmerzen auslösen, können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Sie können seelische und soziale Probleme, persönliche Überlastung oder Überforderung widerspiegeln und sind dann Ausdruck einer psychosomatischen Störung. Internisten sagen, dass bei jedem zweiten Patienten, der sich mit Magen- oder Darmbeschwerden vorstellt, keine organischen Erkrankungen vorliegen. Die Bauchschmerzen deuten in diesen Fällen mit ihren begleitenden Symptomen auf ein empfindliches Nervensystem hin. Man spricht dann von einem Reizmagen oder Reizdarm. Der Bauchraum erstreckt sich von den unteren Rippenbögen bis zu den Leisten. In diesem Raum liegen die Organe des Verdauungstraktes, wie Magen, Darm, Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz sowie der ableitenden Harnwege wie Niere und Harnblase. Andere Erkrankungen von Organen wie das Herz, Lunge und Niere und bei der Frau zusätzlich die Gebärmutter und Eierstöcke können sich mit Schmerzen im Bauchraum bemerkbar machen.

Wichtige Hinweise auf die Schmerzentstehung können der Ort und die Art des Schmerzes ergeben, hinzu kommt auch in welcher Situation und zu welchem Zeitpunkt der Schmerz auftritt. Wenn nach dem Essen der Bauchschmerz auftritt, können Magen, Dünndarm oder Gallenblase betroffen sein. Bei Frauen, wenn der Schmerz zyklusabhängig ist, liegt möglicherweise eine gynäkologische Erkrankung vor. Häufig werden Bauchschmerzen von weiteren Beschwerden begleitet wie Blähungen, Erbrechen, Fieber, Durchfall oder Verstopfung. Dies alles sind wichtige Anhaltspunkte für die Ursachen von Bauchschmerzen.

Schmerzen im Bauchraum
Bild: website5

Wie entstehen Bauchschmerzen

Schmerzen werden häufig durch Entzündungen, Überdehnung oder verringerter Durchblutung der inneren Organe ausgelöst. Verstopfungen oder ein Verschluss der Gallengänge oder Harnwege lösen ebenfalls Schmerzen aus. Der Schmerz wird meist als dumpf und großräumig empfunden.     

Häufig findet im Rückenmark auch eine Erregungsübertragung auf Hautnerven statt, die zu demselben Körpersegment gehören wie das betroffene Organ. Dadurch entsteht eine Schmerzempfindung in den entsprechenden Hautzonen (Head-Zonen). Dieser wird als übertragener beziehungsweise projizierter Schmerz bezeichnet. Möglich ist es auch, dass Schmerzen eine ganz andere Körperregion betreffen. Bei einer Gallenkolik z. B. strahlt der Schmerz in die rechte Schulter aus, eine Nierenkolik in die Leisten, Genitalgegend und eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung strahlt in den Rücken aus. Andere Grunderkrankungen der Organe, z. B. Lunge (Lungenembolie) oder des Herzens (Herzinfarkt) können sich mit Schmerzen im Bauchraum bemerkbar machen.

Organe
Bild: fotolia

Wenn der Bauch schmerzt, handelt es sich meist um ein körperliches Gefühl. Die Seele ist jedoch häufig mitbeteiligt, denn im Bauchraum liegt neben den vielen Organen des Verdauungssystems auch ein großes Nervengeflecht, das die Organe durchzieht. Dieses System nennt sich enterisches Nervensystem. Genannt wird es auch Bauchhirn oder zweites Gehirn. Die Aufgabe dieses Nervengeflechts ist die Verdauung zu steuern, über den Zustand des Verdauungssystems mit dem Gehirn zu kommunizieren und Abwehrzellen im Darm zu organisieren. Es sind hier mehr Zellen mit dieser Aufgabe betraut als im gesamten Rückenmark zu finden sind.

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Forschungen der letzten Jahre haben bewiesen, dass seelische Vorgänge und das Verdauungssystem über das Bauchhirn eng verknüpft sind.

Kleinere Nervengeflechte wie der Solar plexus (Sonnengeflecht) beeinflussen bestimmte Funktionen der inneren Organe. Der Solar plexus ist z. B. verantwortlich für die Anspannung oder Erschlaffung der Magen- und Darmmuskeln. Verschiedene Situationen in unserem Leben können auf den Magen schlagen oder Bauchweh verursachen. Bei chronischen Schmerzen können neben Körper und Seele zusätzlich soziale Ursachen eine Rolle spielen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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