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Metabolische Syndrom – Ursachen

Übergewicht und Stoffwechselstörungen

Unterscheiden muss man zwischen den sichtbaren Pfunden und den unsichtbaren. Da sich vor allem das innere Fettgewebe, das sich im Bauchraum ansammelt, negativ auswirkt. Dieses Fettgewebe umgibt die inneren Organe und nennt sich medizinisch „viszerales Fett“.

Festgestellt, wieviel viszerales Fett sich im Bauchraum befindet, wird durch bildgebende Untersuchungen ermittelt. Aber auch der sichtbare Taillenumfang lässt vermuten, wie groß die Menge an viszeralem Fett im Bauchraum ist.

Bei der stammbetonten Fettleibigkeit, bzw. der sogenannten Apfelform verändert sich der Stoffwechsel. Es kommt vor allem zu Veränderungen des Fett- und Zuckerstoffwechsels (Glucosestoffwechsel).
Eng miteinander verbunden sind beide, der Fett- und der Zuckerstoffwechsel über das Hormon Insulin und beeinflussen sich gegenseitig.
Bild: pixabay website5
Produziert wird das Insulin in der Bauchspeicheldrüse und ist dafür verantwortlich Zucker aus unserem Blut in die Körperzellen zu transportieren. Die Zellen gewinnen aus dem Zucker Energie.

Bei einer stammbetonten Adipositas (Fettleibigkeit) kommt es dazu, dass die Körperzellen weniger empfindlich auf das Insulin reagieren. Es kommt zu einer sogenannten Insulinresistenz. Insbesondere betroffen sind insulinabhängige Gewebe wie Leber und Muskeln. Die Folge ist, dass der Blutzucker steigt. Durch diesen Effekt produziert die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin, um den Blutzuckerspiegel dennoch im Normbereich zu halten.
Wie dieser Mechanismus funktioniert, dass eine Insulinresistenz entsteht, ist noch nicht vollständig erforscht.

Sicher ist man sich bisher, dass das Fettgewebe des Bauchraums dabei eine größere Rolle spielt. So vermutet man, dass ein erhöhter Fettsäurespiegel im Blut und eine ganze Vielzahl vom Bauchfett abgesonderter hormoneller Stoffe an dem Prozess mitwirken.

Diese Insulinresistenz führt nach mehrjährigem Verlauf häufig zu einem Diabetes Typ 2.

Diabetes Typ 2 ist nie angeboren, er entsteht durch kalorienreiche Ernährung über den persönlichen Bedarf hinaus sowie Bewegungsmangel. Dabei liegt eine Störung des Zuckerstoffwechsels vor, was erhöhte Zuckerwerte im Blut zur Folge hat. Die Körperzellen reagieren unempfindlich auf Insulin. Das Hormon transportiert bei gesunden Menschen die Glucose (Traubenzucker) aus der Nahrung in die Zellen, wo sie als Energie dient. Bei Menschen mit Diabetes Typ 2 funktioniert das nicht mehr oder nur noch unzureichend.
Weitere Themen
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Diabetes- Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Retinopathie (RD)
Inhalt

Metabolische Syndrom
Metabolische Syndrom – Ursachen
Was sind Blutfettwerte?
Empfohlene Werte zum Cholesterinspiegel im Blut
Weitere Nebeneffekte des Metabolischen Syndroms
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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