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Leistenzerrung- Diagnose, Behandlung und Vorbeugung

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Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) - Diagnose
Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) – Behandlung
Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) – Vorbeugen
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Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) - Diagnose

Eine Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) macht sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar, so z. B. durch:

  • einen plötzlich stechenden Schmerz an der Innenseite des Oberschenkels.
  • scharfe Schmerzen in der Leiste, die plötzlich auftreten.
  • ausstrahlende Schmerzen bis in den Bauchraum.
  • zudem kann es zu Blutergüssen in der Leiste und in den Innenseiten der Oberschenkel kommen.

Es gibt aber auch sich langsam einschleichende Leistenzerrungen, so etwa durch ständige, aber moderate Überbelastung und falsche Bewegungen. Hier sind die Anzeichen dann schleichend. Bemerkbar machen sie sich dann durch ein leichtes Ziehen in der Leiste, das immer schlimmer wird.

Zudem kommt es zu weiteren Symptomen, wie z. B.:

  • durch Druck auf das Schambein wird der Schmerz schlimmer.
  • durch Druck auf den Muskel wird der Schmerz schlimmer.
  • durch das Zusammendrücken der Beine wird der Schmerz schlimmer.

Kommt es zu einer Leistenzerrung, z. B. beim Sport, sollte man seinen ausgeübten Sport sofort einstellen und wenn möglich seine Beine direkt hochlagern, sodass die Muskulatur und die Sehnen entlastet werden. Zudem kann man den Schmerzbereich kühlen, da sich das auf die Zerrung positiv auswirkt. Hämatome und Schwellungen werden auf diese Weise vermieden oder zumindest reduziert.
Bild: pixabay website5
Um eine richtige Diagnose zu erstellen, sollte die Untersuchung in der Regel ein Sportmediziner oder Orthopäde durchführen.
Der Arzt wird die Leiste und den Oberschenkel vorsichtig auf dessen Funktion prüfen. Häufig reichen die Beschreibung der Schmerzen und die Form der Bewegungseinschränkung aus, um eine Diagnose zu erstellen.

Um den gesamten Umfang der Verletzung zu erkennen, erfolgen weitere Untersuchungen, wie z. B. Ultraschall-, Röntgen- oder eine Kernspinuntersuchung. So lässt sich auch feststellen, ob ein Beckenschiefstand oder eine Hüftgelenksfehlstellung vorliegt.
Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) – Behandlung

Mittel der Wahl bei einer Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) ist eine Physiotherapie und Krankengymnastik. Dadurch wird die Überbeanspruchung gemildert und die überstrapazierten Adduktoren wieder langsam an die normale Bewegung gewöhnt.

Von Ärzten werden bei einer Leistenzerrung Typ zwei und drei auch Schmerzmittel empfohlen, um vor allem bei Beginn der Behandlung massive Schmerzen zu vermeiden.

Folgende Maßnahmen haben sich begleitend zur Physiotherapie und Krankengymnastik bewährt:

  • Reizstromtherapie
  • Wärmetherapie
  • Salbenverbände mit Zink
  • Lymphdrainage
  • medizinische Salben gegen Schmerz und Entzündungen

Der Heilungsprozess dauert je nach Schweregrad der Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) bis zu drei Monate, manchmal sogar noch länger. Während dieser Zeit sollten alle sportlichen Aktivitäten, die die Adduktoren beanspruchen, vermieden werden.

Erst nachdem alles gut verheilt ist, darf man die Adduktoren wieder langsam belasten. Werden die Muskeln zu schnell belastet, muss mit einem Rückfall gerechnet werden. Das Risiko dann ist, dass die Beschwerden chronisch werden können.
Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) – Vorbeugen

Gerade beim Sport kann man durch richtiges Aufwärmen vor dem Sport zu einem gewissen Maß eine Leistenzerrung vermeiden. Zudem ist es wichtig zum Ende des Sports eine langsame Abkühlphase einzuhalten, in der die Muskeln nach und nach weniger belastet werden, genannt Cool-down.

Aber auch das richtige Schuhwerk spielt eine wichtige Rolle, wenn es um Vorbeugung einer Leistenzerrung geht.

Je nach Sportart sollten die Schuhe der jeweiligen Situation angepasst sein. Das sorgt dafür, dass Gelenke, Sehnen und Muskeln nicht falsch belastet werden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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