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Harnverhalt – Diagnose, Behandlung und Vorbeugen

Krankheiten
Harnverhalt - Diagnose

Bemerkt man, dass das Urinieren nicht richtig klappt, das heißt nur tröpfchenweise oder gar nicht, darf man nicht zögern und muss umgehend zum Arzt. Der Arzt wird zunächst ein paar Fragen stellen, wie zum Beispiel, ob Grunderkrankungen bestehen, wie Diabetes mellitus und seit wann die Probleme beim Wasserlassen bestehen. Oder ob bestimmte Medikamente eingenommen werden, die den Harnverhalt möglicherweise verursachen können. Bei einem akuten Harnverhalt ist Eile geboten, es handelt sich um einen urologischen Notfall.
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Eine Ultraschalluntersuchung der Harnwege und der Harnblase sowie der Nieren zeigt das Ausmaß und eventuelle Ursachen des Harnverhalts an. Bei der Urinuntersuchung können mögliche Bakterien oder Pilze im Urin festgestellt werden. Des Weiteren kann eine Blutuntersuchung Aufschluss einer möglichen Erkrankung geben oder ein Abstrich, aus dem eine Erregerkultur angelegt wird.

Ist die Ursache noch nicht eindeutig, müssen weitere Untersuchungen folgen, wie zum Beispiel eine Blasenspiegelung, eine Lumbalpunktion (Entnahme von Rückenmarksflüssigkeit), neurologische Untersuchungen sowie ein CT (Computertomographie) und ein MRT (Magnetresonanztomographie). Bei Männern kommt eventuell noch eine Untersuchung der Prostata hinzu.
Inhalt

Harnverhalt – Diagnose
Harnverhalt – Behandlung
Harnverhalt – Vorbeugen
Weitere Themen
Harnverhalt - Behandlung

Ein Harnverhalt ist die Folge einer anderen Grunderkrankung. So richtet sich die Behandlung nach der jeweiligen Erkrankung oder Ursache, wie zum Beispiel Medikamente, die der Patient regelmäßig einnimmt und die zu dem Harnverhalt geführt haben.

Zunächst gilt es, dem Patienten die Schmerzen und den Druck im Unterbauch zu nehmen, indem der Arzt die Harnblase über einen Harnröhrenkatheter entleert. Dabei wird der Urin in kleinen Mengen abgelassen.

Wurde eine bakterielle Infektion festgestellt werden Antibiotika verschrieben.

Handelt es sich um Blasensteine, die den Harnverhalt verursacht haben, können diese bei der Blasenspiegelung entfernt werden oder ab einer bestimmten Größe mit Hilfe einer Ultraschallsonde zertrümmert werden. Die zertrümmerten Teilchen werden dann in der Regel mit dem Urin ausgeschieden.

Kann der Arzt nichts Organisches feststellen, kann der Harnverhalt auch die Folge einer psychischen Belastung sein. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, den Patienten an einen Psychotherapeuten zu überweisen.
Harnverhalt - Vorbeugen

Einem Harnverhalt vorzugbeugen, hängt ganz von dessen Ursache ab. Eine bakterielle Entzündung kann man durch ausreichende hygienische Maßnahmen im Intimbereich vorbeugen. Ebenso schützt die Benutzung eines Kondoms beim Geschlechtsverkehr vor Übertragung von Bakterien. Um der Entstehung von Harnsteinen vorzubeugen sollte man ausreichend trinken, 2,5 Liter bis 3 Liter pro Tag. Liegen Grunderkrankungen vor, müssen diese behandelt werden.
Des Weiteren kann ein Blasentraining zu einem kontrollierten Toilettengang verhelfen. Das heißt, dem Drang die Harnblase zu entleeren nicht gleich nachgeben, sondern zu versuchen den Urin länger zu halten, um zu vermeiden, dass sich die Blase nur tröpfchenweise entleert.

Auf entwässernde Getränke, wie Kaffee und Cola sollte verzichtet werden.
Fazit: Bei einem Harnverhalt sollte man unbedingt auf Versuche der Eigentherapie verzichten. Ein akuter Harnverhalt ist ein medizinischer Notfall und muss umgehend fachlich behandelt werden. Aber auch der chronische Harnverhalt bedarf zwingend ärztlicher Behandlung, um Folgeschäden zu vermeiden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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