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Behandlung einer Norovirus-Infektion

Naturheilung
Ob man etwas Falsches gegessen hat oder sich aber einen Virus eingefangen hat, ist bei den Symptomen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen nicht gleich auszumachen. Bei dieser Symptomatik kann es sich um eine Magen-Darm-Grippe oder aber um eine Lebensmittelvergiftung handeln.

Die infektiöse Gastroenteritis (Magen-Darm-Grippe) wird zum Beispiel durch Noroviren ausgelöst.
 Virus ist sehr ansteckend
Bild: clipdealer.de
Inhalt

Behandlung einer Norovirus-Infektion
Norovirus ist meldepflichtig
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Behandlung einer Norovirus-Infektion

Eine spezielle medikamentöse Therapie für eine Norovirus-Infektion gibt es nicht. Eine Behandlung richtet sich danach, die Symptome so gut wie möglich einzudämmen- eine sogenannte symptomatische Therapie. Diese Therapie richtet sich nach dem Krankheitszustand und dem Allgemeinzustand des Patienten. So werden bei den Betroffenen unterschiedliche Behandlungsmethoden angewendet.
Ist die Infektion nur mit leichten, mäßigen Symptomen verbunden, kann die Therapie zu Hause erfolgen. Es ist aber unumgänglich den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen.

Kleinkinder und Säuglinge müssen vermehrt Muttermilch zu sich nehmen oder es muss ein gleichwertiger Ersatz angeboten werden. Mineralwasser, eine Brühe oder ungesüßte Kräutertees werden für Jugendliche und Erwachsene empfohlen. Da man trotz Durchfall und Appetitlosigkeit kleine Mengen Nahrung zu sich nehmen sollte, empfiehlt sich hier Zwieback, Butterkekse oder Knäckebrot. Nach der Infektion sollte man nicht gleich auf schwere fettreiche Kost zurückzugreifen, sondern zunächst nur leichte verdauliche Nahrung zu sich nehmen.

Bei stärkeren Symptomen empfiehlt sich in der Akutphase eine sogenannte Substitutionslösung, gerade bei älteren Menschen und Kindern. Diese Lösungen sind in der Apotheke erhältlich und enthalten Traubenzucker und im Wasser gelöste Elektrolyte wie Kochsalz oder Kaliumchlorid. Diese Lösung ersetzt sehr gut die verlorenen Salze.

Da Kinder und ältere Menschen besonders heftig auf einen hohen Flüssigkeitsverlust reagieren, kann es notwendig sein, dass in einem solchen Fall der Norovirus im Krankenhaus therapiert werden muss. Gerade bei schweren und lang anhaltenden Symptomen. Im Krankenhaus kann der Flüssigkeitsverlust über Infusionen in die Vene ausgeglichen werden, auch erhalten Betroffene die nötigen Nährstoffe und Elektrolyte.

Die sogenannten Elektrolyte sind Salze wie Natrium, Chlorid, Kalium, etc., die durch das Erbrechen und den Durchfall in großer Menge verloren gehen. Verschiebungen der Elektrolytwerte können gefährlich sein, da sie beispielsweise zu Bewusstseins- oder Herzrhythmusstörungen führen können.

Patienten sollten auf jeden Fall das Bett hüten. Gegen starke Übelkeit und Erbrechen helfen sogenannte Antiemetikum. Diese Mittel kann der Arzt verschreiben. Antibiotika sind für eine Behandlung, bei einer Infektion mit Noroviren nicht geeignet, da Antibiotika ausschließlich gegen Bakterien wirksam sind, aber nicht gegen Viren.

Zudem glauben viele Betroffene, dass sie nach einer Infektion mit dem Norovirus Immunität gegen die Erkrankung erworben zu haben. Immun ist der Betroffene aber nur gegen exakt das gleiche Virus, wobei aber in der Gruppe der Noroviren eine große Anzahl unterschiedlicher Subtypen besteht, die sich außerdem ständig verändert. Eine Infektion mit dem Norovirus kann also auch nach einer einmal durchgemachten Infektion jederzeit wieder auftreten.
Verlauf einer Norovirus-Infektion
Bild: fotolia.de
Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft kann dem Ungeborenen durch die Noroviren nichts geschehen. Durch starken Durchfall und Erbrechen kann jedoch viel Druck im Körper aufgebaut werden, so dass es frühzeitig zu Wehen und damit zum Geburtsvorgang kommen kann.

Bei einer Infektion mit Noroviren sollten werdende Mütter ebenfalls für eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit, Elektrolyten und Nährstoffe sorgen.

Sehr gefährlich ist es, wenn ein Neugeborenes am Norovirus erkrankt. Denn Babys und Kleinkinder reagieren empfindlich auf die Viren und der Flüssigkeitsverlust kann schnell lebensbedrohlich werden. Wahrscheinlich ist eine Ansteckung in Haushalten, mit Personen, die infiziert sind. Man muss in solch einem Fall verstärkt auf Hygiene achten und die infizierte Person so gut wie möglich von den anderen Familienmitgliedern trennen. Bei Babys und Kleinkindern, die erste Anzeichen einer Erkrankung zeigen, sollte sofort ein Arzt hinzugezogen werden.
Magen-Darm-Infekt
Bild: pixabay website5
Vorsorge

Eine Impfung gegen das Norovirus gibt es nicht. Eine Ansteckung kann man jedoch vermeiden, indem man konsequent auf die Hygiene achtet.

Besonders gilt das für die Hände, die regelmäßig gründlich mit Seife zu reinigen sind. Zusätzlich kann man sich ein wirksames Desinfektionsmittel gegen Noroviren in der Apotheke besorgen. Bei Anwendung des Desinfektionsmittels muss man das Mittel 30 Sekunden einwirken lassen, um eine Übertragung des Virus zu verhindern.

Wenn im eigenen Haushalt eine Person am Norovirus erkrankt ist, sollten alle benutzten Gegenstände sorgfältig gespült und Flächen mit speziellen Flächendesinfektionsmitteln gereinigt werden. Dazu gehören auch Türgriffe oder Geländer. Besondere Vorsicht ist geboten bei Ausscheidungen (Kot oder Erbrochenen). Berührungen sollte man vermeiden, in dem man Handschuhe trägt und einen Mundschutz, um das Einatmen von Viruspartikel zu vermeiden. Auch sollte benutzte Wäsche bei 90 Grad gewaschen werden.
Norovirus ist meldepflichtig

Ist der Nachweis geführt, dass eine Infektion mit Noroviren vorliegt, ist die Erkrankung nach dem Deutschen Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtig. Die Daten werden dann mit dem Namen des Betroffenen an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Besteht nur der Verdacht einer Infektion mit Noroviren, ist das nur dann meldepflichtig, wenn der Betroffene in einer Einrichtung lebt oder in der Gastronomie-Branche tätig ist. Ziel dieser Maßnahmen ist, eine Noroviren-Epidemie frühzeitig zu erkennen und so weitere Erkrankungen zu verhindern.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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