Naturheilkunde Leberentzündung- Die Leber in der Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Naturheilkunde Leberentzündung- Die Leber in der Naturheilkunde

Naturheilung

Das wichtigste Organ für den Stoffwechsel des Körpers ist die Leber. Die Leber ist zuständig für Auflösen von Stoffen und Aufnahme von Nahrung, Speicherung, Umbau von Bausteinen, Entgiftung bis hin zur Ausscheidung.

Geschädigt werden kann die Leber durch Krankheitsorganismen wie z. B. Hepatitis-Viren B und C sowie durch giftige Substanzen, z. B. Medikamente oder Alkohol. Kommt es durch eine Entzündung der Leber zum Absterben von Gewebe spricht man von einer Leberentzündung oder Hepatitis. In einem späteren Stadium kommt es dann zur Leberzirrhose mit einer Zerstörung der Leberstruktur und Leberfunktion. Da durch diese Erkrankung die Entgiftungsfunktion der Leber verloren geht, kann es auch zu Erkrankungen des Gehirns kommen und es kommt zu einer hepatischen Enzephalopathie.

An einer Entstehung von Leberkrebs sind viele Viren und Giftstoffe beteiligt.

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Inhalt

Weitere Funktionen der Leber sind
Die Leber in der Naturheilkunde
Schwerpunkte der Behandlung sind
Lebererkrankung und Homöopathie
Schüsslersalze zur innerlichen Anwendung bei Chronischer Leberentzündung
Behandlung mit Probiotika
Weitere Therapien
Jetzt noch einige alte Hausmittel, die die Leberfunktion verbessern
Tees, die zur Verbesserung der Leberfunktion beitragen können
Absud mit Rosmarin
Tees zur Verbesserung der Leber- und Gallenfunktion sowie zur verbesserten Entgiftung der Zellen
Artischocken- und Buchsbaumtee
Absud mit Silberdistel

Absud mit Artischocken, Löwenzahn, Schwarzen
Johannisbeerblättern und Ringelblumen
Absud mit Sauerdorn (Berberitze)
Tee aus Melisse und Winterlindenblüten
Absud mit dem Stumpfblättrigen Ampfer
Absud mit Tüpfelfarn
Absud mit Echtem Seifenkraut
Absud mit Knöllchensteinbrech
Absud mit der Knotigen Braunwurz
Schwarzer Holundertee
Absud mit Waldehrenpreis

Weitere Themen

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Weitere Funktionen der Leber sind

  • direkte Kontrolle über das Wachstum

  • Aufbau von Hormonen

  • Entgiftung von Blut und Lymphe

  • Abbau von Eiweiß und Verhinderung von Eiweißverschlackungen

  • Ausscheidung von Bakterien und Bakteriengiften

  • Ausscheidung von Viren

  • Entlastung des Immunsystems

  • Kontrollfunktionen für das Funktionieren anderer Organzellen

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Die Leber in der Naturheilkunde

Es gibt nur drei Pflanzen, die von der Kommission E als Leberschutz anerkannt sind. Das sind Artischocke, Mariendistel und Soja in Form von Phospholipiden. Diese Pflanzen schützen die Leber vor Giftstoffen, fördern die Regeneration und lindern Verdauungsbeschwerden.

(Die Kommission E ist ein wissenschaftliches Gremium unabhängiger Experten, das für die Therapierichtung Phytotherapie beratend für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte tätig ist.)

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Schwerpunkte der Behandlung sind:

Artischockenblätter: bei abnehmender Leistungsfähigkeit, Verdauungsbeschwerden und toxischen Leberschäden.

Mariendistelsamen: hilft bei Verdauungsbeschwerden, chronisch entzündlicher Hepatitis, Leberzirrhose, Fettleber, toxischen Leberschäden, Autoimmun-Hepatitis, Knollenblätterpilzvergiftungen, abnehmender Leistungsfähigkeit.

Sojaphospholipide: bei chronischer Hepatitis, toxischen Leberschäden. (Lecithin Granulat aus gentechnisch nicht veränderten Soja. Inhaltsstoffe: Sojabohnenlecithin, entölt, granuliert Hauptbestandteil: Sojaphospholipide).

Sind die Beschwerden im Oberbauch von leichter Natur- mit Druck und Völlegefühl, werden verschiedene Lebertees angeboten. Meist enthalten diese Tees Artischocke, Erdrauch, javanische Gelbwurzel (Curcuma), Mariendistelfrüchte, Löwenzahn und Boldoblätter. Weiter kommt noch Grüner Tee Extrakt, Pfefferminze, Scharfgabe, Kornblume sowie Schwarzkümmel und Naturheilmittel gegen Abwehrschwäche in Frage.

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Weitere Funktionen der Leber sind
Bild: fotolia.de

Lebererkrankung und Homöopathie

Konstitutionsmittel gegen Leberleiden enthalten

  • Zaunrübe (Bryonia)

  • Chinarindenbaum (China officinalis)

  • Bärlapp (Lycopodium)

  • Magnesium carbonicum

  • Magnesium muriaticum

  • Natrium sulfuricum

  • Küchenschelle (Pulsatilla)

  • Sulfur


Komplexmittel gegen Leberleiden enthalten

  • Mariendistel (Silybum marianum): bei Leberleiden mit Verstopfung

  • Bärlapp (Lycopodium): bei einem Blähbauch mit einem schnell einsetzenden Völlegefühl und gelblicher Haut

  • Löwenzahn (Taraxacum): bei festsitzenden Blähungen und dumpfen Leberschmerzen

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Schüsslersalze zur innerlichen Anwendung bei Chronischer Leberentzündung

  • Nr. 4 Kalium Chloratum- nennt man das Salz der Schleimhäute. Kalium chloratum ist unentbehrlich für die Funktion von Nerven und Muskeln.
  • Nr. 6 Kalium Sulfuricum- ist das Salz der Entgiftung.
  • Nr. 10 Natrium Sulfuricum- nennt man das Salz der Ausscheidung.
  • Nr. 11 Silicea - nennt man das Salz der Haare, der Haut und des Bindegewebes (Es ist das Schüßler-Salz, das besondere kosmetische Effekte bringt: Das Bindegewebe wird gefestigt, Haut und Haare, Fuß- und Fingernägel werden wieder schön.).


Die Auswahl der Tabletten kann man selbst treffen, entweder alle, aber maximal drei Salze zur gleichen Zeit oder nur ein einzelnes aussuchen.

Anwendung der Tabletten: 3 bis 6-mal täglich 1 bis 3 Tabletten, bei Hochdosierung alle 1 bis 10 Minuten 1 Tablette. Bei Kindern je nach Alter und Körpergröße 3- bis 6-mal eine halbe bis 2 Tabletten täglich.

Die Tabletten einzeln einnehmen und im Mund zergehen lassen.
Es ist aber immer besser vor der Auswahl und Einnahme der Tabletten einen erfahrenden Homöopathen oder Arzt zu fragen.

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Behandlung mit Probiotika

Bei vielen Leberpatienten ist zusätzlich die Darmflora gestört. Bei einer Pilzbelastung kann man mit einer Diät, einem Antimykotikum oder mit Probiotika entgegenwirken. Probiotika enthalten Bakterien, die im Darm wieder ein gesundes Milieu herstellen, aber der Nutzen ist noch sehr umstritten.

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Ernährung

Betroffene vertragen bei einer Lebererkrankung leichte Kost besser. Die Nahrung sollte viel Kohlehydrate enthalten und wenig Fett und Fleisch. Vermeiden sie alle chemischen Zusätze in Esswaren sowie Verzicht auf Süßigkeiten, oxidierte Fette und Fastfood. Empfehlenswert sind Früchte und Süßigkeit ab 18:00 Uhr bis Morgens gar nicht mehr zu Essen. Sinnvoll ist es auch bei Übergewicht mit einer Fettleber eine langsame Gewichtsreduzierung einzuleiten. Bitte keine Hungerkuren, dass verträgt die Leber nicht. Unabhängig von der Ursache der Erkrankung ist eine zusätzliche Belastung der Leber durch Alkohol, anderen Giftstoffen oder Medikamentenmissbrauch zu vermeiden.

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Lebererkrankung
Bild: website5

Weitere Therapien

Auflagen auf den Oberbauch, wie z. B. einen Heublumensack oder Quark empfinden viele Betroffene als angenehm. Es werden Krämpfe gelöst und fördert die Durchblutung. Die Alternativ-Medizin rät weiter zu einer sogenannten Schröpfbehandlung oder Schröpfkopfmassagen in den Leber- und Gallenzonen.

Auch eine Aromatherapie von Aroma-Essenzen mit Pfefferminze, Rosmarin, Salbei Thymian oder Zitrone kommt in Frage. Die orale Einnahme sollte jedoch von einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden.

Akupunkt-Massage nach Prenzel ist eine weitere Möglichkeit die Energien wieder zum Fließen zu bringen, reicht aber als alleinige Therapie nicht aus.

Tipp: beim 4. und 5. Brustwirbel verlassen die Nerven, die für Leber und Galle zuständig sind den Wirbelkanal. Eine Fehlstellung dieser Wirbel kann Störungen dieser Organe verursachen.

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Jetzt noch einige alte Hausmittel, die die Leberfunktion verbessern

Heilkräuter und Heilpflanzen: eine günstige Wirkung auf die Leber haben viele Heilkräuter und Heilpflanzen. Man kann sie roh oder gekocht essen.
Auberginen, Rote Rüben, Gartenkerbel, Spargel, Wegwarte, Gartenkresse, Gartenbohnen, Löwenzahn, Rettich, Möhren

Günstig wirkt sich auch kalt gepresstes Olivenöl auf die Leber aus. Man nimmt morgens 1 bis 2 Teelöffel vom Olivenöl zu sich oder vermengt es mit einem Salat.

Zu empfehlende Früchte: Melonen, Orangen, Pflaumen, Trauben
Von diesen Säften trinkt man morgens ein Glas, was zur Verbesserung der Leberfunktion zu empfehlen ist.

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Die Leber in der Naturheilkunde
Bild: website5
Tees, die zur Verbesserung der Leberfunktion beitragen können
Absud mit Rosmarin- 40 g Rosmarin in ein Liter Wasser fünf Minuten kochen, dann filtern und jeweils morgens eine Tasse auf nüchternen Magen trinken.

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Mariendisteltee- 10g Samen über Nacht einweichen und am Morgen eine Tasse mit Samen kurz aufkochen. Trinken sie den Tee auf nüchternen Magen. Besser ist jedoch den Tee über den Tag verteilt zu trinken.

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Besenginstertee- man nimmt 30 g Blüten in ein Liter kochendes Wasser und lässt sie 10 Minuten ziehen. Man trinkt hiervon maximal eine Tasse pro Tag.

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Tees zur Verbesserung der Leber- und Gallenfunktion sowie zur verbesserten Entgiftung der Zellen
Artischocken- und Buchsbaumtee- auf ein Liter kochendes Wasser gibt man 30 g Artischockenblätter und 20 g Buchsbaumblätter. Der Tee muss 10 Minuten ziehen. Täglich sollte man drei Tassen von diesem Tee trinken.

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Absud mit Silberdistel- Man gibt 30 g Wurzeln der Silberdisteln in 1 Liter Wasser. Die Wurzeln müssen vor dem filtrieren 5 Minuten kochen, danach wird der Absud mit Honig gesüßt und möglichst warm getrunken. Diese Zubereitung wird immer frisch zubereitet. Täglich trinkt man drei Tassen.

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Absud mit Artischocken, Löwenzahn, Schwarzen Johannisbeerblättern und Ringelblumen- Zubereitung: die Mischung besteht aus 35 g Blättern vom schwarzen Johannisbeerstrauch, 30 g Artischockenblättern, 25 g Löwenzahnblättern und 10 g blühenden Sprossenspitzen der Ringelblume. Die Kräuter müssen gut durchtrocknet sein. Man nimmt von dieser Mischung 3 Teelöffel auf eine Tasse kaltes Wasser und kocht diese auf. Die Heilkräutermischung muss eine Minute kochen und vor dem Sieben zehn Minuten ziehen. Getrunken wird der Tee drei Mal täglich.

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Absud mit Sauerdorn (Berberitze)- es wird 30 g Rinde vom Sauerdorn auf ein Liter kochendes Wasser verwendet. Die Rinde muss 3 Minuten kochen und dann 10 Minuten ziehen. Der Tee sollte drei man täglich getrunken werden.

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Zaunwindentee- 5 Blätter der Zaunwinde gibt man auf ein Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen zehn Minuten ziehen. Täglich drei Mal eine Tasse trinken.

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Liebstöckeltee- auf 1 Liter kochendes Wasser gibt man 50 g Samen vom Liebstöckel, der Tee muss 10 Minuten ziehen und wird drei Mal am Tag getrunken.

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Tee aus Melisse und Winterlindenblüten- die Mischung besteht aus 20 g blühenden Sprossenspitzen und Blättern der Melisse und 15 g Blüten der Winterlinden. Diese Mischung kommt auf ein Liter kochendes Wasser. Vor dem Sieben muss der Tee 10 Minuten ziehen. Der Tee wird drei Mal täglich getrunken.

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Walnussbaumblättertee- hier werden 25 g der Blätter vom Walnussbaum auf ein Liter kochendes Wasser angesetzt. 10 Minuten müssen die Blätter ziehen. Der Tee wird drei Mal täglich getrunken.

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Absud mit dem Stumpfblättrigen Ampfer- 20 g der Wurzel vom stumpfblättrigen Ampfer kommen auf ein Liter Wasser. Die Wurzeln müssen fünf Minuten kochen und danach 10 Minuten ziehen. Getrunken wird der Tee drei Mal täglich.

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Absud mit Tüpfelfarn- auf ein Liter Wasser gibt man 40 g Tüpfelfarn. Die Mischung wird eine Minute aufgekocht und vor dem Sieben muss der Tee 10 Minuten ziehen. Täglich werden drei Tassen davon getrunken.

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Robinientee- auf ein Liter kochendes Wasser gibt man 30 g Blüten der Robinien. Die Blüten müssen 10 Minuten ziehen. Drei Tassen täglich werden von diesem Tee getrunken.

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Absud mit Echtem Seifenkraut- auf ein Liter Wasser kommen 40 g vom echten Seifenkraut. Die Wurzeln müssen fünf Minuten kochen und werden gleich danach ab gesiebt. Der Tee wird drei Mal täglich getrunken und immer frisch zubereitet.

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Absud mit Knöllchensteinbrech- hier gibt man 20 g vom Knöllchensteinbrech auf ein Liter Wasser. Diese Mischung muss man 5 Minuten kochen und trinkt täglich drei Tassen davon.

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Hirschzungentee- 20 g Blätter kommen auf ein Liter kochendes Wasser. Die Blätter müssen 10 Minuten ziehen. Getrunken werden täglich drei Tassen davon.

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Absud mit der Knotigen Braunwurz- 15 g Wurzeln der knotigen Braunwurz kommen in ein Liter Wasser. Vor dem Filtern muss die Wurzel 15 Minuten kochen. Drei Mal täglich eine Tasse reicht aus.

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Schwarzer Holundertee- es kommen 50 g getrocknete Blüten vom schwarzen Holunder auf ein Liter kochendes Wasser. Vor dem Abfiltern muss der Tee noch einmal kräftig durchgerührt werden. Man trinkt täglich drei Tassen von diesem Tee.

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Absud mit Waldehrenpreis- auf ein Liter Wasser gibt man 80 g getrocknete Blüten und Blätter und kocht sie 10 Minuten und lässt sie weitere 10 Minuten ziehen. Drei Tassen täglich sollte man hiervon trinken.

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Weitere Themen

Leber: Natürliche Hilfeleistung für eine gesunde Leber,

Naturheilkunde bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung,
Naturheilung bei Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt,
Erkrankungen der Organe als Ursache von geschwollenen Beinen und Füßen,
Die Leber- Entgifter und Energielieferant- sie hat eine zentrale Rolle,
Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2-  Stoffwechselerkrankungen,
Diabetes- Blutzucker und Folgeerkrankungen,
Organ mit zentraler Rolle - die Bauchspeicheldrüse,
Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung- Pankreatitis,
Hepatisches Koma- Leberfunktionsstörung- Stoffwechselstörung,
Pankreatitis akut: Entzündung der Bauchspeicheldrüse

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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