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Nierenbeckenentzündung – Ursachen

Für eine Nierenbeckenentzündung sind meist Bakterien verantwortlich. Diese kommen über die unteren Harnwege in das Nierenbeckensystem. Häufigste Auslöser einer Entzündung sind die aus dem Darm stammenden Coli-Bakterien (Escherichia coli, E. coli), die in die Harnröhre verschleppt wurden. Viren und andere Erreger spielen kaum eine Rolle.

Zwar ist eine gewisse Selbstabwehr durch die starke Schleimhautdurchblutung gegeben, aber es muss auch ein ausreichender Mindestdurchfluss von Urin vorhanden sein, um eine Infektion zu verhindern.

So kann ein zu geringer Harnfluss das Bakterium-Wachstum fördern und die Entzündung der auskleidenden Schleimhaut begünstigen.

Ist der Harnfluss behindert, kann das eine Folge von Fehlbildungen des harnableitenden Systems, wie Engstellen im Nierenbeckenabgang oder der Harnleiter, Zystennieren, Prostatavergrößerung, Harnsteinen und anderen Abflussbehinderungen sein.
Frauen sind besonders gefährdet, da der Harnröhreneingang sehr nahe am After liegt. Bakterien können so leichter in die Harnröhre gelangen. Auch ist die Harnröhre bei Frauen kürzer, so dass die Keime schneller in die Blase und von dort eventuell über die Harnleiter in die Nieren kommen.
Bild: pixabay website5
Auch eine Schwangerschaft kann durch die veränderte Lage und Funktion der Niere und der Harnwege wegen der sich ausdehnenden Gebärmutter eine Harnwegsinfektion mit nachfolgender Nierenbeckenentzündung begünstigen.

Eine Nierenbeckenentzündung bei Männern kommt erst häufiger im höheren Alter vor. Der Grund dafür ist dann meist eine Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), welche den Harnabfluss stört. So kommt es dazu, dass sich die Blase nicht mehr vollständig entleert, es bildet sich Restharn. Es kann dann zu einem Harnstau bis zurück in die Nieren kommen. Das ist dann der ideale Nährboden für Keime.

Nur sehr selten wird eine Nierenbeckenentzündung durch Erreger über die Blutbahn in der Niere ausgelöst.
Weitere mögliche Auslöser einer Nierenbeckenentzündung

  • Schwangerschaft
  • hohes Alter
  • Verringerung der Hormonproduktion in- und nach den Wechseljahren
  • Nierensteine
  • Blasensteine
  • Harnstau
  • Harnabflussminderung
  • Harnsteine im Harnleiter
  • vergrößerte Prostata
  • Entzündung der Prostata
  • Stoffwechselstörungen (z. B.: Diabetes mellitus, Gicht)
  • Dauerkatheder
  • Geschwächtes Immunsystem
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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