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Nierenerkrankungen

Krankheiten
Erkrankungen der Niere können sich plötzlich oder über einen längeren Zeitraum entwickeln. Der medizinische Fachausdruck für Erkrankungen der Nieren nennt sich Nephropathie.

Die Nieren reinigen das Blut und beeinflussen viele Körperfunktionen. Sie sind lebenswichtige Organe. Verschieden Erkrankungen haben zur Folge, dass die Nieren schlechter arbeiten. Dazu gehört zum Beispiel ein Diabetes melitus, Bluthochdruck, Immunerkrankungen, angeborene Erkrankungen (z.B. Zystennieren), Urinabflussstörungen, Medikamente/Drogen und andere.

Eine chronische Nierenerkrankung entwickelt sich durch verschiedene Ursachen, so zum Beispiel durch eine andauernde oder sich wiederholende Nierenentzündung. Die Nieren werden dadurch dauerhaft geschädigt.
Erkrankungen der Niere
Bild: pixabay website5
Von einer chronischen Nierenerkrankung spricht man dann, wenn die Nieren über einen Zeitraum von über drei Monaten nur noch eingeschränkt arbeiten oder dauerhaft geschädigt sind. Bei Betroffenen ist die häufigste Ursache ein Diabetes mellitus und der Bluthochdruck.

Typische Symptome einer Nierenerkrankung sind Schmerzen in den Körperflanken, wie sie zum Beispiel bei einer Nierenbeckenentzündung oder Harnleitersteinen vorkommen. Kommt es zu Schmerzen im Unterleib, deutet das meist auf eine Blasenentzündung hin. Schmerzen beim Urinieren und Treppensteigen sind ebenso charakteristisch. Zudem kommt es meist zu einem erhöhten Harndrang, Fieber, Blutdruckanstieg, Blut im Urin und Wasseransammlungen im Gewebe.

Das tückische an einer Nierenerkrankung ist, dass die schleichende Schädigung bis hin zum Versagen der Nierenfunktion sich über Monate bis Jahre hinziehen kann. Über die Zeit hinweg verlieren die Nieren immer mehr die Fähigkeit den Körper über den Urin zu entgiften.

Folgen davon sind dann die Zunahme von Abfallprodukten des Stoffwechsels im Blut und Störungen im Säure-Basen-Haushalt. Die meisten Betroffenen klagen dann über Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Leistungsschwäche.
Gerade ältere Menschen entwickeln häufig eine chronische Nierenerkrankung, da sie das Nachlassen der Nierenfunktion am Anfang nicht bemerken, da sie keine Beschwerden haben.

Eine Behandlung/Therapie zielt bei einer Nierenerkrankung darauf ab, eine weitere Schädigung der Nieren zu stoppen bzw. zu verzögern. Dazu kommen die Folgen wie zum Beispiel einer Blutarmut (Anämie), Übersäuerung oder Veränderungen des Knochenstoffwechsels zu behandeln. Kommt es zu einem vollständigen Versagen der Nieren ermöglicht eine Dialyse oder eine Transplantation einer Spenderniere das Weiterleben.

Eine Erkrankung der Nieren wird durch zwei Verfahren festgestellt, dem Urintest und dem Bluttest.

Vermutet der Arzt eine Nierenstörung, wird er diese zwei Verfahren einsetzen.

Den Urintest zur Messung der Konzentration eines Eiweißes, des Albumins und den Bluttest zur Bestimmung des Kreatinins (Blutparameter).

Die Kreatinin-Clearance, das ist die Ausscheidungsrate des Stoffwechselproduktes Kreatinin. Sie ist vor allem zur Beurteilung der Nierenfunktion wichtig.

Mit der Kreatinin-Clearance wird berechnet, wie schnell die Nieren harnpflichtige Substanzen – am Beispiel von Kreatinin – ausscheiden können. Harnpflichtige Substanzen sind alle Stoffe, die der Körper über den Urin ausscheiden muss. Dadurch lässt sich, durch die Clearance Filtrationsrate der Nierenglomeruli abschätzen (glomeruläre Filtrationsrate, GFR).
Die Kreatinin-Clearance Messwerte lassen sich im Urin und Blut messen. Dabei wird der Urin für die Messung über mehrere Stunden gesammelt. Die höchste Aussagekraft hat dabei ein Sammelurin über 24 Stunden.
Bild: pixabay website5
Bei dem Bluttest lässt sich die Kreatinin-Clearance aus dem Kreatinin-Wert des Blutplasmas berechnen. Dies geschieht nach der Formel Cockcroft und Gault. Diese Messung ist die genauere, da sie auch das Alter und Körpergewicht des Betroffenen berücksichtigt.
Ermittlung der Nierenfunktionsfähigkeit durch GFR und Clearance
Die GFR (glomeruläre Filtrationsrate) ist für die Abschätzung der Nierenfunktion die wichtigste Größe. Für detailliertere Bewertungen werden verschiedene bildgebende Verfahren angewandt, am häufigsten Ultraschall (Sonografie).
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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