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Diabetische Nephropathie

Krankheiten
Als eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Nierenschäden gilt der Diabetes. Das betrifft beide Diabetes, Typ 1 und 2. Die diabetische Nephropathie ist kein klar definiertes Krankheitsbild, sondern die Summe unterschiedlichster Veränderungen, die im Gefolge der diabetischen Stoffwechsellage in den Nieren entstehen können. Dazu gehören zum Beispiel Gefäßveränderungen, Entzündungen und Erkrankungen des Filterapparates der Nieren. Fast 40 % der Betroffenen mit Diabetes sind davon betroffen. Durch einen dauerhaften hohen Blutzucker werden im Laufe der Zeit die Blutgefäße im Körper geschädigt. Ein erstes Anzeichen einer Nephropathie ist der Verlust von Albumin, einer Eiweißart.

Ein Arzt kann das Eiweiß im Labor anhand einer Morgenurinprobe nachweisen. Liegt der dabei bestimmte Albumin-Kreatinin-Quotient bei Frauen über 30 mg Albumin/g Kreatinin, bei Männern über 20 mg Albumin/g Kreatinin, besteht der Verdacht auf eine Albuminurie und damit auf einen Nierenschaden.
Da die Albuminwerte natürlichen Schwankungen unterliegen, muss der Test ein zweites Mal durchgeführt werden, um den ersten Test zu bestätigen. Findet sich in diesem jedoch keine erhöhte Konzentration ist ein dritter Test notwendig.

Ist der Verdacht auf einen Nierenschaden durch zwei Tests bestätigt worden, kann der Arzt weitere Maßnahmen einleiten, um eine genauere Diagnostik zu bekommen.

Wird die Nephropathie zu spät erkannt oder nicht behandelt, stellen die Nieren irgendwann ihren Dienst ein. Es kommt zuerst zu einer Niereninsuffizienz und in einem späteren Stadium der Erkrankung hilft nur noch eine lebenslange regelmäßige Dialyse (Blutwäsche). Oder man hat das Glück eine Spenderniere zu bekommen.

Diabetiker sollten deshalb einmal jährlich ihre Albuminwerte prüfen lassen, bei Typ-1-Diabetes ab dem fünften Erkrankungsjahr.

Diese Erkrankung kommt häufig vor, da diabetesbedingte Nierenschäden bereits im frühen Stadium eines Diabetes auftreten, es aber zu keinen Beschwerden kommt.

Beschwerden zeigen sich erst sehr spät durch Wassereinlagerungen in den Beinen oder nachlassender Leistungsfähigkeit. Dann sind die Nieren aber schon stark geschädigt.

Durch eine eingeschränkte Ausscheidungsleistung der Nieren kommt es zu den Wasseransammlungen (Ödeme) in den Beinen. Durch eine Überwässerung kann es zu einem Lungenödem kommen und zu starker Atemnot. Zudem misslingt die Regulation des Blutdrucks und es kommt zusätzlich zum Bluthochdruck.

Die diabetische Nephropathie tritt meistens erst 10 bis 15 Jahre nach dem Beginn der Zuckerkrankheit auf.
Wichtig: Sollten deutliche Hinweise auf eine Nierenerkrankung vorliegen, sollten Betroffene sich gründlich untersuchen lassen. Da, gerade bei einer Nierenerkrankung, sich viele Ursachen dahinter verbergen können. Gerade bei der diabetischen Nephropathie sind häufig auch Gefäße in anderen Bereichen betroffen. Es können somit auch noch andere Folgeerkrankungen vorliegen. Zum Beispiel sind häufig die Augen mitbetroffen oder aber das Herz, Gefäße und Beine. Es sollte also immer alles überprüft werden.
Bild: pixabay website5
So ist eine rechtzeitige Behandlung mit ACE-Hemmer oder AT1-Blocker sehr wichtig. Welches Medikament der Arzt verschreibt, hängt von den individuellen Faktoren des einzelnen Patienten ab.

AT1-Blocker oder einfach Sartane heben die Wirkung des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin II auf, indem sie die Bindungsstellen (Rezeptoren) des Hormons vom Subtyp I an den Blutgefäßen und in der Niere besetzen.

ACE-Hemmer werden hauptsächlich bei der Therapie des Bluthochdruckes (arterielle Hypertonie) und der chronischen Herzinsuffizienz verschrieben.

Durch die Medikamente sollen weitere Schäden an den Gefäßen verhindert werden. Zudem ist es wichtig, Blutzucker, Blutdruck und Blutfettwerte optimal einzustellen.
Inhalt

Die häufigsten Nierenerkrankungen sind
Diabetische Nephropathie
Glomerulonephritis – Prognose
Vaskuläre Nephropathie
Interstitielle Nephritis
Verschiedene Nierenerkrankungen
Nierenerkrankung - Diabetische Nephropathie
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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